Die Idee, ein Oktoberfest in Eckernförde zu veranstalten, entstand bei Andreas Steffen, damals Mitarbeiter der Stadtwerke Eckernförde. Durch seine Familie bestand schon lange eine enge Verbindung nach Bayern: Seine Schwiegereltern leben in München, sodass Besuche und der Kontakt zu traditionellen bayerischen Festen seit vielen Jahren zum familiären Umfeld gehörten. Daraus entwickelte sich der Wunsch, ein Stück dieser besonderen Festkultur auch nach Eckernförde zu bringen.
Den passenden Rahmen bot 2010 das Jubiläum der Stadtwerke Eckernförde: 150 Jahre Gas- und 80 Jahre Wasserversorgung. Das Oktoberfest konnte in die Veranstaltungsreihe dieses Jubiläums eingebunden und damit erstmals umgesetzt werden. Gemeinsam mit dem damaligen Geschäftsführer der Stadtwerke, Dietmar Steffens, und Björn Gallenkamp, damals Vertriebsleiter und Prokurist der Behn Getränke GmbH, wurde aus der Idee ein gemeinsames Veranstaltungskonzept entwickelt und in die Tat umgesetzt.
Dabei brachten die Beteiligten ihre jeweiligen Erfahrungen und Möglichkeiten ein. Die Stadtwerke ermöglichten die Veranstaltung im Rahmen ihres Jubiläums. Björn Gallenkamp und die Behn Getränke GmbH brachten insbesondere ihre Erfahrung und Möglichkeiten rund um Getränkeversorgung, Logistik, Veranstaltungstechnik und das benötigte Equipment ein. Zahlreiche weitere regionale Partner unterstützten die Organisation und Durchführung.
Innerhalb weniger Monate wurde aus der ursprünglichen Idee so ein gemeinsames Projekt.
Im September 2010 öffnete schließlich das 1. Eckernförder Oktoberfest auf der Veranstaltungsfläche des Autohauses Eckernförde in der Noorstraße seine Tore. Das Autohaus stellte seine gesamte Parkplatzfläche für die Premiere zur Verfügung und schuf damit die Grundlage für das erste Eckernförder Oktoberfest.
In einem rund 800 Quadratmeter großen Festzelt fanden gerade einmal rund 150 Gäste Platz. Oktoberfeste waren in Norddeutschland damals nahezu unbekannt. Dennoch entwickelte sich bereits die Premiere zu einem außergewöhnlichen Abend. Für ausgelassene Stimmung sorgte ein DJ-Ötzi-Double, das das Festzelt zum Beben brachte.
Noch während der Veranstaltung stand für alle Beteiligten fest: Das Eckernförder Oktoberfest sollte keine einmalige Veranstaltung bleiben.
Die Unterstützer der ersten Stunde
Die erste Veranstaltung wäre ohne die Unterstützung zahlreicher regionaler Partner nicht möglich gewesen.
Zu den wichtigsten Unterstützern gehörten:
- die Stadtwerke Eckernförde, die die erste Veranstaltung im Rahmen ihres Jubiläums ermöglichten,
- die Behn Getränke GmbH, die sich maßgeblich um die Getränkeversorgung, Logistik, Veranstaltungstechnik und das benötigte Equipment kümmerte,
- das Autohaus Eckernförde, das seine Veranstaltungsfläche für das erste Oktoberfest zur Verfügung stellte,
- der Round Table Eckernförde, dessen Mitglieder den gesamten Ausschank ehrenamtlich übernahmen,
- Matthias Mißfeldt mit seiner damaligen Allianz-Generalagentur, der die Veranstaltung als Sponsor unterstützte,
- sowie die Eckernförde Touristik unter Stefan Borgmann, die die Veranstaltung organisatorisch unterstützte.
Aus der Idee von Andreas Steffen und der gemeinsamen Umsetzung mit Dietmar Steffens, Björn Gallenkamp und den weiteren Partnern entstand 2010 das erste Eckernförder Oktoberfest – und damit der Ausgangspunkt einer Geschichte, die bis heute fortgeschrieben wird.
Das erste Festbier
Von Beginn an war es den Verantwortlichen wichtig, den Gästen ein original bayerisches Festbier anzubieten.
In den ersten fünf Jahren war ERDINGER Weißbräu offizieller Bierpartner des Eckernförder Oktoberfestes und unterstützte die Veranstaltung maßgeblich beim Aufbau.
Beim ersten Oktoberfest im Jahr 2010 wurde das Bier sogar ausschließlich aus Flaschen ausgeschenkt. Mit dem stetigen Wachstum der Veranstaltung erfolgte in den Folgejahren der Wechsel auf den Ausschank aus Fässern.
Seit 2015 wird auf dem Eckernförder Oktoberfest Hofbräu München ausgeschenkt. Damit knüpft die Veranstaltung bis heute an die traditionsreiche Münchner Oktoberfestkultur an.